In dieser Ausgabe, Freitag 25. November:

principal

TITELSEITE

Mit dem Rücken zur Wand
WM: Deutschland und Argentinien mit Auftaktniederlagen
Wer hätte mit einem solchen Auftakt gerechnet? Deutschland und Argentinien stehen nach Auftaktniederlagen unter immensem Druck. Schon an diesem Wochenende könnte für beide Nationalmannschaften das Aus bei der Fußball-Weltmeisterschaft besiegelt sein, sollten die Resultate nicht besser werden. Mehr>>>

 

ARGENTINIEN

Umstritten
Sie zeigte Zivilcourage in der Militärdiktatur, leistete sich später aber auch manche verbale Entgleisung: Sonntag starb Hebe de Bonafini, die Mitgründerin der Mütter der Plaza de Mayo. Mehr>>>

titular1
 

KULTUR

Umfassend
Das Vermächtnis von Charles M. Schulz ist riesig. Fast 50 Jahre lang zeichnete er die weltbekannten „Peanuts“. Seine Witwe hält die Erinnerung an ihren „Sparky“ wach - er wäre nun 100. Mehr>>>

titular2
 

WISSENSCHAFT

Umkämpft
Bei der Weltartenkonferenz in Panama geht es um Nashörner. Ein kleines Königreich will das Horn der Tiere verkaufen, darf es aber nicht. Namibia hingegen erreicht eine Lockerung des Handelsverbots. Mehr>>>

titular3
 

SPORT

Umgekehrt
Der Schweizer Breel Embolo muss sich nach dem entscheidenden Tor gegen sein Geburtsland Kamerun erst mal sortieren. Dabei freut sich selbst der gegnerische Trainer für den Stürmer mit. Mehr>>>

titular4

line

Auch in dieser Ausgabe:

INTERNATIONALES
Schock in der Südsee
Erdbeben auf dem Feuerring
Ein Erdbeben auf der indonesischen Hauptinsel Java hat rund um die Stadt Cianjur eine Spur der Zerstörung und Verzweiflung hinterlassen. Die Zahl der Todesopfer stieg bis Dienstagnachmittag auf 268, wie der nationale Katastrophenschutz mitteilte. Einsatzkräfte suchten in Häusertrümmern und unter Schlamm-Lawinen noch nach mehr als 150 Vermissten. Mit Hilfe von Baggern und Muldenkippern waren sie dabei, den Zugang zu Gebieten freizuschaufeln, die durch Erdrutsche von der Außenwelt abgeschnitten sind. Mehr als 1000 Menschen sind den Behörden zufolge teils schwer verletzt. Mehr>>>


Europas Griff nach den Sternen
Die neuen Esa-Astronauten stehen fest
Für fünf Europäerinnen und Europäer ist der Traum wahr geworden: Die Französin Sophie Adenot, der Spanier Pablo Álvarez Fernández, die Britin Rosemary Coogan, der Belgier Raphaël Liégeois und der Schweizer Marco Alain Sieber bilden die neue Astronauten-Crew der europäischen Raumfahrtagentur Esa. Das gab die Esa am Mittwoch in Paris zum Ende des Esa-Ministerratstreffens bekannt. Doch noch sind die Sterne für die Neuen nicht zum Greifen nah. Mehr>>>

DEUTSCHSPRACHIGER RAUM
Ende einer gefährlichen Mission
Bundeswehr soll aus Mali abziehen
Der bislang noch größte Auslandseinsatz der Bundeswehr neigt sich dem Ende zu: Die Bundesregierung will die deutschen Blauhelm-Soldaten der UN-Mission in Mali bis Mai 2024 abziehen. Dies ergab ein Spitzentreffen unter Leitung von Kanzler Olaf Scholz (SPD) am Dienstag in Berlin. Damit zieht die Regierung die Konsequenzen aus einem monatelangem Streit mit den Militärmachthabern des westafrikanischen Krisenstaats. Deutschland stellt für die Mission der Vereinten Nationen (Minusma) derzeit etwa 1200 Soldaten. Mehr>>>

MEINUNG
Cristina als Kandidatin?
Von Juan E. Alemann
Am Freitag, dem 17. November, dem Tag, an dem Juan Domingo Perón vor 50 Jahren nach seinem 17-jährigen Exil wieder argentinischen Boden betrat, hielt die Vizepräsidentin Cristina Kirchner eine Rede vor einem mit angeblich 60.000 Menschen gefülltem Sportstadion in La Plata, ihrer Geburtsstadt. Alles war von der Cámpora gut organisiert worden, allerdings mit Staatsgeld. Vor kurzem hatte sie im Vorort Pilar gesprochen. Es ist klar, dass diese Auftritte einen politischen Sinn haben. All dies wird dahingehend gedeutet, dass sie sich als Kandidatin bei den Präsidentenwahlen von 2023 aufstellen will. Mehr>>>


Im Blickfeld: Der alte Präsident
Von Cristiane Jacke
Es war eigentlich ein unverfänglicher Auftritt für Joe Biden. Eine Konferenz zu Ernährung und Hunger in Washington. Der US-Präsident wollte ein paar anwesende Abgeordnete begrüßen. „Jackie, bist du da? Wo bist du?“, rief der 79-Jährige in den Saal. Gemeint war die republikanische Abgeordnete Jackie Walorski. Doch die war acht Wochen vorher bei einem Autounfall gestorben. Bidens Sprecherin versuchte kurz darauf umständlich zu argumentieren, der Präsident habe die „unglaubliche Arbeit“ der Abgeordneten zu Thema Ernährung lobend erwähnen wollen. Spott und Häme konnte das nicht aufhalten. Mehr>>>

LATEINAMERIKA
Gespräche mit Guerrilla
Kolumbien und ELN sitzen wieder am Verhandlungstisch
Nach fast vier Jahren Pause haben Kolumbiens Regierung und die Guerrillaorganisation ELN in Caracas ihre Friedensgespräche wiederaufgenommen. Im Mittelpunkt des Dialogs nach den vielen Toten des jahrzehntelangen Konflikts stehe das Leben, sagte Kolumbiens Friedensbeauftragter Danilo Rueda am Montag bei der Eröffnungszeremonie. Die Hauptaufgabe sei die Versöhnung, sagte der ELN-Delegationsleiter Israel Ramírez Pineda, alias "Pablo Beltrán". Mehr>>>

SPORT
„In Deutschland rufen sie Hilfe“
Spanien begeistert mit 7:0-Spektakel gegen Costa Rica
„Spanische Sinfonie.“ „Ein brutales Spanien.“ „Olé, olé!“ Die euphorischen Schlagzeilen in der Heimat nach dem Torrausch des Weltmeisters von 2010 verdeutlichen nach dem 7:0-Spektakel gegen Costa Rica, was die deutsche Mannschaft im zweiten Gruppenspiel bei der WM in Katar erwartet. Der Begriff Angstgegner dürfte vor der Partie am Sonntag (16 Uhr) selten so wenig abgedroschen sein für die DFB-Auswahl wie bei diesem Spanien. Auch die Worte von Trainer Luis Enrique versprechen wenig Gutes für seinen Kollegen Hansi Flick. Mehr>>>

FREIZEIT
Kulinarische WM
So geht „Machboos” auf Katarisch
In Katar wird gerne groß aufgetischt. Am liebsten Machboos. Das Nationalgericht wird im Land des Fußball-WM-Ausrichters auf großen Platten serviert, von denen sich alle am Tisch gemeinsam bedienen. Wer sich zuvor erkundigt, was das ist, bekommt dann in etwa zu hören: ein Mix aus Reis, Zwiebeln und Hähnchen - wahlweise auch Lamm. Mehr>>>

WISSENSCHAFT
Ungenügendes Zeugnis
Forscher zweifeln an Durchschlagskraft der Klimakonferenz
Potsdam/Scharm el Scheich (dpa) - Die Wissenschaft muss nach Ansicht des renommierten Klimaforschers Johan Rockström im Ringen der Weltgemeinschaft gegen die Klimakrise mehr Gehör finden. „Die Wissenschaft hat eine viel zu schwache Stimme in den Verhandlungen der Klimakonferenzen”, sagte der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Mehr>>>

GEMEINSCHAFTEN
,,Heute leuchten die Laternen, wie das Licht von tausend Sternen....”
Am 11. November feierte das Instituto Ballester Deutsche Schule das ,,Laternenfest”
In diesem speziellen Jahr des 100-jährigen Jubiläums unserer Institution haben wir dieses Fest in einem besonders großen Rahmen gestaltet: Alle Schüler zwischen eins und fünf Jahren unserer beiden Kindergärten haben zusammen an diesem Ereignis mitgewirkt. Mehr>>>


Aus den Regalen des Centro DIHA: Ein Brief von Richard Napp, 1867
Mehr>>>

SEITE DER FRAU
Seid willkommen, ihr schönen deutschen Würstchen!
Von Marion Kaufmann
Mehr>>>


Internationales Tennisturnier im Club Náutico San Isidro
Gespräch mit den Tennisspielern Daniel Grauel und Kristian Marquart
Von Helma Rissel
Mehr>>>

KULTUR
Mit 79 Jahren: Kubas Musiklegende Pablo Milanés gestorben
Der legendäre kubanische Liedermacher und Sänger Pablo Milanés ist tot. Milanés starb am Dienstag im Alter von 79 Jahren in Madrid, wie die Agentur des Künstlers auf Instagram mitteilte. Mehr>>>

WIRTSCHAFT
Ilan Goldfajn ist jetzt BID-Präsident
Die Interamerikanische Entwicklungsbank (BID) hat für Lateinamerika eine besondere Bedeutung, besonders bei der Finanzierung von Infrastrukturprojekten. Für Argentinien ist dies gegenwärtig doppelt wichtig, weil viel in Infrastruktur investiert werden muss, aber auch, weil BID-Kredite einmal zum Ausgleich der Zahlungsbilanz beitragen, und gleichzeitig einen Teil des primären Defizites der Staatsfinanzen decken. Mehr>>>

WIRTSCHAFTSÜBERSICHT
Das Riesenproblem der lokalen Staatsverschuldung
Von Juan E. Alemann
Abgesehen von der Verschuldung des argentinischen Staates im Ausland, die geregelt ist, wobei der größte Teil auf den Megakredit des Internationalen Währungsfonds entfällt, besteht noch eine hohe interne Schuld, die ständig zunimmt und gelegentlich einen Sprung erleben dürfte, wenn eine anormale Abwertung eintritt, weil der größte Teil dieser Schuld indexiert ist, zum größeren Teil mit dem offiziellen Wechselkurs, und zum geringeren mit dem CER-Index, der den Index der Konsumentenpreise wiedergibt. Die Ausschreibung vom letzten Freitag war die dritte, in der keine Titel mit CER-Indexierung angeboten wurden. Wahrscheinlich ging das Schatzamt davon aus, dass am Markt die Titel mit Berichtigung gemäß offiziellem Wechselkurs ohnehin vorgezogen werden. Mehr>>>


Ein kostspieliges Sozialprogramm - und keine Lösung in Sicht
Von Juan E. Alemann
Die Ministerin für soziale Entwickung, Victoria Tolosa Paz, gab bekannt, dass 3.190 Empfänger der Subvention des Programmes „Arbeit fördern“ (Potenciar trabajo) gestrichen worden seien, weil sie Dollar für Hortung gekauft oder über Kreditkarten beansprucht hätten, was für sie verboten ist. Diese Personen stellen nur 0,3% der insgesamt 1,36 Mio. Empfänger dieser Subvention dar. Das Problem mit dieser sozialen Subvention ist jedoch viel komplexer. Bisher ist es nicht gelungen, die Empfänger der Subvention auf eine bezahlte Arbeit zu übertragen, wodurch die Subvention sofort oder schrittweise verschwinden würde. Mehr>>>

line

Tageblatt Abonnieren - So geht´s:
Festo Allianz Develop Cámara Argentino Alemana Cámara de Comercio Suizo Argentina Cámara de Comercio Argentino Austríaca amazon twitter instagram

facebook