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In dieser Ausgabe, Freitag 24. September:

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TITELSEITE

Letzte Meter
Deutschland im Wahlkampfendspurt
Nur eins ist vor der Bundestagswahl am Sonntag sicher: Die Deutschen werden sich an ein neues Gesicht im Kanzleramt gewöhnen müssen. Denn Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Europas größte Volkswirtschaft seit November 2005 regiert, stellt sich nicht mehr zur Wahl. Das Rennen um ihre Nachfolge aber gilt auch wenige Tage vor Öffnung der Wahllokale als offen. Mehr>>>

 

ARGENTINIEN

Eingewechselt
Nach langem Hin und Her kam es vergangenen Freitag zu einer Kabinettsumstellung. Entgegen aller Erwartungen konnte sich Präsident Fernández dabei gegen das Kirchner-Lager durchsetzen. Mehr>>>

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INTERNATIONALES

Eingeschlossen
Auf Kanareninsel La Palma begräbt nach einem Vulkanausbruch heiße Lava alles, was sich ihr in den Weg stellt. Die Bewohner versuchen zu retten, was zu retten ist. Mehr>>>

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WISSENSCHAFT

Eingefroren
Auf dem Tisenjoch in den Ötztaler Alpen wurde vor 30 Jahren die Gletschermumie „Ötzi“ gefunden. Heute fragen sich die Forscher, ob es unter dem Eis noch mehr zu entdecken gibt. Mehr>>>

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SPORT

Eingelöst
Der bisherige Tabellenführer VfL Wolfsburg hat in der Fußball-Bundesliga nach vier Siegen erstmals Punkte abgegeben. An die Tabellenspitze kehrt jetzt ein alter Bekannter zurück. Mehr>>>

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Auch in dieser Ausgabe:

INTERNATIONALES
Zeichen der Entspannung
Biden und Macron vereinbaren Treffen im Oktober
Entspannungssignale zwischen Washington und Paris: Nach dem schweren Zerwürfnis im U-Boot-Streit wollen US-Präsident Joe Biden und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im Oktober zu einem persönlichen Treffen zusammenkommen. Bei einem Telefonat am Mittwoch hätten beide vereinbart, sich Ende Oktober in Europa zu treffen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung, die beide Regierungen im Anschluss veröffentlichten. Macron habe auch entschieden, dass der französische Botschafter kommende Woche nach Washington zurückkehren solle. Mehr>>>

DEUTSCHSPRACHIGER RAUM
Druck von oben
Ungeimpfte bekommen Quarantäne und Tests im Geldbeutel zu spüren
In der Corona-Krise müssen sich Nicht-Geimpfte im Herbst auf mehr finanzielle Erschwernisse gefasst machen. Für Verdienstausfälle wegen einer angeordneten Quarantäne soll es für die meisten spätestens ab 1. November keine Entschädigung mehr geben. Das beschlossen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern mehrheitlich bei Beratungen am Mittwoch. Greifen soll dies für alle, für die es eine Impfempfehlung gibt und die sich auch impfen lassen können. Ab 11. Oktober müssen Schnelltests, die etwa beim Zugang zu Restaurants oder Veranstaltungen zu nutzen sind, meist selbst bezahlt werden. Aus Gewerkschaften, von Patientenschützern und der Opposition kam Kritik. Mehr>>>

MEINUNG
Die letzte Gelegenheit
Von Juan E. Alemann
Die Bevölkerung hat der Regierung bei den PASO-Wahlen eine klare Absage erteilt. Für die allermeisten Wähler ging es dabei nicht um Ideologie und Doktrin, sondern um die unbefriedigende Lage, die die Bevölkerung betrifft, mit einem realen Einkommensverlust, in vielen Fällen mit Verlust des Arbeitsplatzes oder viel geringerer Beschäftigung, auch den zahlreichen Überfällen und Morden, und einer Pandemie, die kein Ende nimmt. Mehr>>>


Im Blickfeld: Alles auf Neustart
Von Stefan Kuhn
Am Sonntag wählt Deutschland, und fast noch nie war das Ergebnis so offen wie bei diesen Wahlen zum 20. Bundestag. Fast heißt, dass es nur bei den ersten Wahlen 1949 eine ähnliche Konstellation gab. Mehr>>>

LATEINAMERIKA
Migration in Mexiko
Haitianer an US-Grenze werden in “die Hölle” zurückgeschickt
Vor Jahren sind sie aus ihrer Heimat geflüchtet - und finden sich auf einmal dort wieder. Die Verhältnisse unter der Brücke an der US-Grenze mit Mexiko haben für Entsetzen gesorgt. Viel besser sieht es in Haiti - wohin die Migranten nun geschickt werden - nicht aus. Mehr>>>

SPORT
Kampf um Fördergelder
Im verschärften Wettlauf um die Fördermillionen hat die deutsche Leichtathletik die besten Chancen, für die Basketballer sieht es schlecht aus. In der Bewertung von Strukturen und Erfolgschancen, die bei der Vergabe der Bundesmittel künftig stärker Einfluss haben wird, erhielt der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) am Montag im Abschlussbericht einer Expertenkommission die besten Noten. Dabei geht es um Zuschüsse von 38 Millionen Euro. Mehr>>>

FREIZEIT
Plastiklos
„Cero Market“: Der Supermarkt ohne Einwegverpackungen
Von Elena Estrella Wollrad
Nach Angaben der Argentinischen Kammer der Kunststoffindustrie (CAIP) wird geschätzt, dass jeder Mensch in Argentinien 43 Kilo Plastik pro Jahr konsumiert; das sind 3,5 Kilogramm pro Monat. Von allen im Land produzierten Kunststoffen sind 45% für Behälter und Verpackungen bestimmt. Demnach ist es an der Zeit, dem Verpackungswahnsinn ein Ende zu setzen. Da das Leben ohne Plastik eine echte Herausforderung sein kann, sind Läden wie „Cero Market”, in denen man verpackungsfrei einkaufen kann, besonders hilfreich. Mehr>>>

WISSENSCHAFT
Preise für Biontech-Gründer
Jury würdigt Forschung zur Messenger-RNA
Die Menschen hinter dem Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech werden mit dem Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2022 geehrt. Die drei Preisträger erhalten die Auszeichnung „für ihre Erforschung und Entwicklung von messenger-RNA zu präventiven und therapeutischen Zwecken“, wie der Stiftungsrat am Dienstag in Frankfurt am Main bekanntgab. Das Preisgeld in Höhe von 120.000 Euro teilen sich die Biontech-Gründer, das Ärzte-Ehepaar Özlem Türeci (54) und Ugur Sahin (56), und die Biochemikerin Katalin Karikó (66), die sich 2013 dem Unternehmen anschloss. Mehr>>>

GEMEINSCHAFTEN
Ein Stück Normalität
Länder-Straßenfest sorgt für gute Laune
Etwa 10.000 Besucher*innen lockte es in das Microcentro: Vergangenen Sonntag veranstaltete die Stadt Buenos Aires das „Festival de Colectividades“. Mehr>>>

SEITE DER FRAU
Plüschtiere oder Handys
Von Marion Kaufmann
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KULTUR
Kunst und Kolonialismus
Steinmeier plädiert für Verantwortung / Mexiko verärgert über Auktion
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den jüngsten Öffnungsschritt im Berliner Humboldt Forum zu einem Appell an gemeinsame Verantwortung für die Folgen von Kolonialismus genutzt. Auch Deutsche hätten als Kolonialherren Menschen unterdrückt, ausgebeutet, beraubt und umgebracht, sagte Steinmeier am Mittwoch während eines Festaktes zur Eröffnung erster Teile des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst. Hier mehr Licht ins Dunkel zu bringen, sei nicht nur Aufgabe für Historiker. Neben der fragwürdigen Ausstellung einiger kolonialer Exponate im Humboldt Forum steht Deutschland außerdem für eine Kunstauktion in der Kritik. Trotz Beschwerden aus Lateinamerika hatte in München eine Versteigerung präkolumbischer Kunstgegenstände stattgefunden. Mehr>>>

WIRTSCHAFT
Das Budget für 2022
Das Budget für 2022 Die Regierung hat das Gesetzesprojekt über den Staatshaushalt des Jahres 2022 termingemäß am 15. September im Kongress eingereicht. In Zeiten hoher Inflation ist die Berechnung eines Budgets besonders schwierig. Mehr>>>


Staatsfinanzen im August
Im August 2021 wiesen die Finanzen des Nationalstaates ein primäres Defizit (ohne Zinsen) von $ 147,75 Mrd. und ein finanzielles Defizit (mit Zinsen auf die Staatsschuld) von $ 216,31 Mrd. aus, ohne die Einnahmen aus der Sondersteuer auf hohe Vermögen zu berücksichtigen. Mit dem Erlös dieser Steuer (genannt “solidarischer Beitrag”) sinken die Defizite auf $ 124,83 Mrd. und $ 193,39 Mrd. In 8 Monaten 2021 erreichte das primäre Defizit somit $ 431,50 Mrd. (was 1% des BIP entspricht), und das finanzielle $ 870 Mrd. (2% des BIP). . Mehr>>>


Exportrekord im August
Im August erreichten die argentinischen Exporte u$s 8.093 Mio. und lagen somit um 63,3% über dem Vorjahr. Es ist der höchste Exportbetrag seit Mai 2013, als der internationale Sojapreis auch anormal hoch war. Primäre Produkte (Landwirtschaft und Bergbau) lagen 69,2% über dem Vorjahr und machten 34,3% der Gesamtexporte aus. Doch auch die Exporte von Industrieprodukten, besonders der, die auf der Verarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten beruhen (besonders Speiseöl und Sojamehl) stiegen gegenüber dem Vorjahr um u$s 1.619 Mio. Mehr>>>

WIRTSCHAFTSÜBERSICHT
Die ideologische Spaltung der Regierung
Von Juan E. Alemann
Nach einer so großen Wahlniederlage der Regierungskoalition bei den PASO-Wahlen, ist es unvermeidlich, dass zunächst die Schuldfrage aufkommt. Cristina bemühte sich ohne Umschweife, Präsident Alberto Fernández für das Versagen verantwortlich zu machen, und dieser antwortet darauf mit klaren Gesten der Distanzierung. Er interpretierte wohl auch die brutalen Angriffe von Cristina und ihren Leuten, wie der Deputierten Fernanda Vallejos, die ihn als Taugenichts („mequetrefe”) und illegaler Inhaber der Präsidentschaft (“ocupa”) bezeichnete, als einen Wink mit dem Zaunpfahl, dass er zurücktritt, so dass Cristina wieder Präsidentin wird. Doch offensichtlich will er Präsident bleiben, und zählt dabei mit einer allgemeinen Unterstützung. Er antwortete Cristina nicht sofort, und folgte auch nicht ihren Weisungen. Und das macht sie noch mehr wütend. Plötzlich hat Alberto Fernández eine Machtposition erhalten, die er bisher nicht hatte, oder nicht haben wollte. Mehr>>>


Das private Auslandsvermögen
Von Juan E. Alemann
Personen, die in Argentinien wohnhaft sind, plus lokale Unternehmen, hatten per Ende Juni 2021 ein Vermögen von u$s 350,13 Mrd. im Ausland oder in Dollarscheinen (und eventuell auch in Euroscheinen) im Inland. Das hat die ZB ermittelt. Es sind u$ 15 Mrd. mehr als vor 18 Monaten. Der Betrag entspricht in seiner Größenordnung etwa dem argentinischen Bruttoinlandsprodukt, und auch der Auslandsschuld des Staates, die bei u$s 345,85 Mrd. liegt, woraus gelegentlich geschlossen wird, das Argentinien gesamthaft keine Auslandsverschuldung hat. Doch das Vermögen im Ausland ist privat, und die Schuld öffentlich, so dass keine Kompensation in Frage kommt. Mehr>>>

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