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In dieser Ausgabe, Freitag 5. August:

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TITELSEITE

Konflikt um Taiwan
China demonstriert nach Pelosi-Besuch militärische Stärke
Im Konflikt um Taiwan hat China die größte militärische Machtdemonstration seit Jahrzehnten anlaufen lassen. Die Manöver in sechs Gebieten rund um die demokratische Inselrepublik, die seit gestern voll in Gang sind, zielen auf eine Luft- und Seeblockade. Sie könnten auch Modell für eine gewaltsame Eroberung sein. Dabei wurden nach chinesischen Angaben auch Raketen für "Präzisionsschläge" abgefeuert. Die Muskelspiele sollen Taiwan vor weiteren Bestrebungen nach Unabhängigkeit abschrecken. Zudem sind sie eine Warnung an die USA, sich aus dem Streit herauszuhalten. Mehr>>>

 

ARGENTINIEN

Gestärkt
Sergio Massa soll Argentinien aus der schweren Wirtschafts- und Regierungskrise führen. Der bisherige Präsident der Abgeordnetenkammer trat am Mittwoch sein Amt als neuer Superminister an. Mehr>>>

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WISSENSCHAFT

Geplant
Großbaustelle: In Darmstadt entsteht eine Erweiterung eines Teilchenbeschleunigers. Mit ihm können elektrisch geladene Atome fast Lichtgeschwindigkeit erreichen. Aber auch die Kosten steigen. Mehr>>>

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KULTUR

Gespielt
Ein Blick hinter die Kulissen der Fernsehwelt Ende der 90er Jahre - darum geht es bei dem Bühnenstück „Pegaso“. Dieses ist jeden Mittwoch um 21 Uhr im Theater „El método Kairos“ zu sehen. Mehr>>>

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SPORT

Gefeiert
Tausende Fans haben die deutschen Fußball-Frauen nach der EM in England auf dem Frankfurter Römer gefeiert. Das DFB-Team hatte das Finale gegen die Gastgeberinnen knapp verloren. Mehr>>>

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Auch in dieser Ausgabe:

INTERNATIONALES
Weiter Krieg in der Ukraine
Selenskyj fordert neue Sicherheitsarchitektur
Nach fast einem halben Jahr Krieg im eigenen Land stellt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die globale Sicherheitsarchitektur insgesamt in Frage. Derzeit gebe es Schlagzeilen über Konflikte auf dem Balkan, um Taiwan und den Kaukasus, die ein Faktor eine: „Die globale Sicherheitsarchitektur hat nicht funktioniert“, sagte der ukrainische Präsident am Mittwoch in seiner täglichen Videoansprache. Mehr>>>


„Präzisionsschlag“ in Kabul
US-Drohnen töten Al-Kaida-Chef
Mit einem gezielten Drohnenangriff in Afghanistan haben die USA den Anführer des Terrornetzwerks Al-Kaida, Aiman al-Sawahiri, getötet. US-Präsident Joe Biden verkündete am Montag in Washington, der Nachfolger von Osama bin Laden sei am Wochenende bei einem „Präzisionsschlag“ in der afghanischen Hauptstadt Kabul ums Leben gekommen. Zivile Opfer habe es nicht gegeben. „Jetzt wurde der Gerechtigkeit Genüge getan. Und diesen Terroristenführer gibt es nicht mehr“, sagte Biden. Mehr>>>

DEUTSCHSPRACHIGER RAUM
Der Hass im Netz
Österreichische Ärztin begeht Suizid / Ermittlungen führen nach Deutschland
Bei manchen Menschen fließen Tränen. Die allermeisten halten still ihr leuchtendes Smartphone oder eine Kerze in die Höhe. Die Betroffenheit der Menge ist greifbar. Einige Tausend Menschen versammelten sich am Montagabend für das Lichtermeer vor dem Wiener Stephansdom, um der Ärztin Lisa-Maria Kellermayr zu gedenken. Die Medizinerin aus Seewalchen am Attersee in Österreich hatte sich im Kampf gegen Corona engagiert und war im Internet zum Hass-Objekt der Impfgegner geworden. Daran - das legen von Medien veröffentlichte Abschiedsbriefe nahe - ist sie zerbrochen. Mehr>>>

MEINUNG
Politik und Wirtschaft
Von Juan E. Alemann
Seit einiger Zeit besteht in Argentinien die Diskussion, ob die gegenwärtige Wirtschaftskrise im Wesen wirtschaftlich oder politisch ist. Mit der Ernennung von Sergio Massa zum Wirtschaftsminister, der jetzt auch für die Bereiche Industrie, Bergbau und Landwirtschaft verantwortlich ist, hat Präsident Alberto Fernández eindeutig für die These Stellung bezogen, dass die Krise im Kern politisch ist. Dabei hat er jedoch das politische Kernproblem nicht gelöst, das darin besteht, dass Cristina faktisch eine große politische Macht hat, die sie für ihre eigenartigen und grundsätzlich falschen Auffassungen der Wirtschaft einsetzt und diese Macht auch mit Massa nicht aufgibt. Massa ist somit von Anfang an genau so gehemmt in seinem Vorgehen, wie es bisher Alberto Fernández war, und immer noch ist. Mehr>>>


Im Blickfeld: Von Wolken und Krisen
Von Christiane Jacke und Andreas Landwehr
Beide Spitzenpolitikerinnen lassen sich nicht von den Machthabern in Peking einschüchtern. Nancy Pelosi und Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen kämpfen für Demokratie und Menschenrechte - was heute mehr als zuvor nötig ist. Die Rolle ist für Pelosi keineswegs neu. Mehr>>>

ARGENTINIEN
Nationalfeiertag mit neuem Botschafter
Schweizer feiern im Palacio San Miguel / Hans-Ruedi Bortis im Amt
Von Wim van Geenen
Mit einem Festakt im Palacio San Miguel im Microcentro von Buenos Aires hat die Schweizer Botschaft am Montag den eidgenössischen Nationalfeiertag (1. August) begangen. Der erst kürzlich akkreditierte Botschafter Hans-Ruedi Bortis hob vor zahlreichen internationalen Gästen in seiner Rede die Besonderheiten der Schweiz, aber auch die engen Verbindungen des Landes zu Argentinien hervor. Bortis folgt auf den Posten des erst kürzlich verabschiedeten Botschafters Heinrich Schellenberg. Mehr>>>

LATEINAMERIKA
Perus Kabinettschef reicht Rücktritt ein
In einer politischen Krise in Peru hat Kabinettschef Aníbal Torres seinen Rücktritt angeboten. Er wolle wieder zu seinen Studenten in der Universität zurückkehren und juristische Forschung betreiben, schrieb er in einem am Mittwoch bei Twitter veröffentlichten Brief an Präsident Pedro Castillo. Der Staatschef äußerte sich zunächst nicht dazu, ob er das Rücktrittsgesuch annimmt. Der Rücktritt des Kabinettschefs in Peru zieht üblicherweise den Austausch aller Minister nach sich. Mehr>>>

SPORT
Drei Bundesligisten ausgeschieden
Hertha verliert DFB-Pokal-Krimi in Braunschweig
Hertha BSC hat unter Neu-Trainer Sandro Schwarz gleich zum Auftakt in die neue Saison eine Pokal-Enttäuschung erlebt. Trotz zweimaliger Führung unterlagen die Berliner am Sonntag mit 5:6 (4:4, 2:2, 2:0) im Elfmeterschießen bei Eintracht Braunschweig und schieden als dritter Fußball-Bundesligist nach Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln in der ersten DFB-Pokalrunde aus. Mehr>>>


WM-Kandidatur angekündigt
100 Jahre nach der ersten Fußballweltmeisterschaft in Uruguay wollen vier Länder der Region die WM zurück nach Südamerika holen. Argentinien, Chile, Uruguay und Paraguay kündigten am Dienstag ihre Kandidatur für die Ausrichtung der Fußball-WM 2030 an. Mehr>>>


Bayern holt Supercup
Julian Nagelsmann klatschte nach dem Tor-Spektakel erleichtert seine Bayern-Profis ab, dann gab es den ersten Pokal der Saison. Das 5:3 (3:0) am Samstag bei Pokalsieger RB Leipzig machte Appetit auf den Meisterkampf in der Fußball-Bundesliga. Rekordmeister FC Bayern präsentierte sich beim Supercup-Erfolg lange Zeit in Gala-Form, am Ende war es aber ein Zittersieg. Auch weil die Leipziger nicht aufgaben. Mehr>>>

FREIZEIT
Im Wermut-Paradies
Ein Besuch in der „Malasangre“-Bar
Von Catharina Luisa Deege
Er ist kein Wein, sondern Weinlikör - und hat seinem Genossen somit etwas voraus. Wermut lässt sich prima im Cocktail und Aperitif trinken und ist damit etwas spannender als das 437. Glas Malbec. Wer also vom argentinischen Dauerspieler genug hat, der ist herzlich dazu eingeladen, in die „Malasangre“-Bar einzukehren. Mehr>>>

WISSENSCHAFT
Hilfe für den Beckenboden
Lösungen für lange verschwiegene Probleme
Oscar-Preisträgerin Kate Winslet berichtet in einer Talkshow, dass sie nach drei Geburten an Inkontinenz leidet. TV-Promi Amira Pocher wirbt für Beckenbodenübungen, Sachbuch-Bestsellerautorin Sheila de Liz postet Videos über den „Sexmuskel“ auf Youtube. Ein Trainingsgerät mit App-gesteuerten Spielen für den Unterleib flutet die Social-Media-Kanäle. Der Beckenboden - das bestätigen auch Gynäkologen - ist nach Jahrzehnten des verschämten Verschweigens auf dem Weg zum It-Thema. Mehr>>>

GEMEINSCHAFTEN
Feiern auf der Avenida de Mayo
Diesen Samstag heißt es wieder: Kulturen und Gemeinschaften gemeinsam zelebrieren! Von 12 bis 18 Uhr kommen die besten kulinarischen und kulturellen Vertreter und Vertreterinnen ausgewählter Länder zusammen, um ihre Traditionen auf die Avenida de Mayo (zwischen Bolívar und Chacabuco) zu tragen. Mit dabei sind Deutschland, Österreich, Armenien, Bulgarien, Dänemark, Slowenien, Griechenland, Montenegro, Norwegen, Polen, die Tschechische Republik und Schweden. Deutschsprachige Dokumente und die Sonderausgabe zum Schweizer Nationalfeiertag werden am Stand des Dokumentationszentrum der deutschsprachigen Immigration nach Argentinien (Centro DIHA) zu erhalten sein. Mehr>>>


Aus den Regalen des Centro DIHA: Rodolfo Frank
Sein Buch in spanischer Sprache über Clason, eine Mikrogeschichte. Mehr>>>

SEITE DER FRAU
Das neue Buch von Bernhard Schlink: „Los colores del adiós“
Von Marion Kaufmann
„Ein Abschied hilft uns manchmal das zu erkennen und zu schätzen, was wir zurücklassen. Doch meistens brauchen wir auch eine Distanz zu den Dingen“ hat er vor Kurzem in einem Interview per Telam erklärt. Mehr>>>

KULTUR
Magie und Leidenschaft
Isabel Allende ist 80
In ihrem erfolgreichsten Roman „Das Geisterhaus“ spielen Geisterglaube und Magie eine überragende Rolle. Ganz frei davon ist Isabel Allende auch in ihrem Alltag nicht. Jedenfalls ist für sie der 8. Januar bis heute ein magischer Tag. Am 8. Januar 1981 formulierte sie die ersten Worte ihres späteren Bestsellers. Zunächst war es nicht mehr als ein Brief, in dem sie sich von ihrem sterbenden Großvater verabschiedete. Nach und nach entwickelte sich daraus eine voluminöse Familiengeschichte, die der Beginn einer einzigartigen Schriftstellerinnenkarriere werden sollte. Mehr>>>

WIRTSCHAFT
OPEC erhöht Erdölproduktion nur wenig
Der Ölproduzentenverbund OPEC+ wird seine Fördermengen im Herbst vorerst nur geringfügig steigern. Nach den größeren Erhöhungen der vergangenen Monate werde das gemeinsamen Tagesproduktionsziel im September um weitere 100.000 Barrel ausgeweitet, teilte das von Saudi-Arabien dominierte Kartell mit. Russland ist nicht Teil der OPEC, beteiligt sich jedoch als Verbündeter an den Entscheidungen. Mehr>>>


Ein Fußballspieler leitet die AFIP
Das Amt für öffentliche Einnahmen, AFIP, dem das Steueramt und das Zollamt unterstehen, und das auch die sozialen Beiträge für die ANSeS eintreibt, hat eine große Bedeutung in der Staatsstruktur. Es muss noch viel auf diesen Gebiet getan werden. Was Steuern betrifft, so hat die Einführung der modernen Informatik, mit persönlichen Computern überall und einem Netz, das sie verbindet und zu Teilen des Gesamtprogrammes macht, zu einem bedeutenden Fortschritt geführt. Auch beim Zollamt war dies der Fall. Aber in beiden Ämtern muss noch viel gearbeitet werden, im Steueramt, um die hohe Hinterziehung zu erfassen, und ihm Zollamt, um Manöver mit falschen Bewertungen der importierten Güter zu verhindern. Ein AFIP-Direktor hat somit bestimmt viel zu tun, und sein Erfolg ist auch besonders wichtig für den der Wirtschaftspolitik. Mehr>>>


Das Handelssekretariat
Dieses Staatssekretariat, das sich mit dem Binnenhandel befasst, hat in letzter Zeit einen ständigen Wechsel der Staatssekretäre erlebt. Zunächst wurde es letztes Jahr vom Ministerium für produktive Entwicklung auf das Wirtschaftsministerium übertragen, und war somit nicht mehr von Minister für produktive Entwicklung, Matías Kulfas, abhängig, sondern von Wirtschaftsminister Martín Guzmán. Vorher schon wurde die Staatssekretärin Paula Español, die schon bis 2015 auf dem Gebiet der direkten Preiskontrollen tätig gewesen war, durch Roberto Feletti ersetzt, und als Guzmán das Sekretariat übernahm, von Guilermo Hang (der bisher Mitglied des ZB-Direktoriums war), und als Silvina Batakis zur Wirtschaftsministerin ernannt wurde, wurde dieser durch Martín Pollera ersetzt, der jetzt auch zurücktreten ist. Mehr>>>


Steuereinnahmen im Juli: +87% gegen Vorjahr
Die gesamten Steuereinnahmen des Bundesstaates, einschließlich Zöllen, Sozialabgaben und Gebühren, lagen im Juli 2022 mit $ 1,74 Bio. um 87% über dem Vorjahr, was eine reale Zunahme, bei Abzug der Inflation, von ca. 17% ergibt. Es ist der 23. Monat in Folge mit einer realen interannuellen Zunahme. Mehr>>>


Das neue Wirtschaftskabinett
Am Dienstag hat der neue “Super-Wirtschaftsminister” Sergio Massa die Namen der Staatssekretäre bekanntgegeben, die ihm unterstellt sind, und auch seiner Berater u.a. hoher Beamten. Die auffallendste Ernennung ist die von Daniel Marx, der seinerzeit mit Cavallo als Finanzsekretär gearbeitet hat und ein hervorragender Experte auf dem Gebiet der internationalen Finanzen ist, und dabei vor Jahren sogar in einem US-Investment-Fonds leitend tätig war. Marx wird jetzt nicht Staatssekretär, sondern Berater des Ministers, voraussichtlich mit großem Einfluss. Mehr>>>

WIRTSCHAFTSÜBERSICHT
Wirtschaftsminister Massa vor einer schwierigen Aufgabe
Von Juan E. Alemann
Mit der Ernennung von Sergio Massa zum (Super-)Wirtschaftsminister, der auch für Landwirtschaft und Produktion (Industrie und Bergbau), Handel (einschließlich Außenhandel, der bisher vom Außenministerium abhing) und Energie zuständig ist, wurde eine neue (letzte?) Etappe dieser Regierung eingeleitet. Massa soll angeblich mehr als ein normaler Minister sein, etwa ein Premierminister, was bedeutet, dass der Präsident seine Entschlüsse nicht verhindert oder hinausschiebt. Angeblich würde Präsident Alberto Fernández dabei sein Amt etwa wie in Deutschland ausüben, wo der Präsident nicht über die einzelnen Regierungsentscheidungen bestimmt. Allein, dies steht nirgends geschrieben und entspricht auch nicht der Verfassung und den bestehenden Gesetzen, so dass man bezweifeln kann, ob Massa schließlich so viel Macht erhält. Mehr>>>


Vor einer extrem kritischen Lage
Von Juan E. Alemann
Die argentinische Wirtschaft befindet sich in einer tiefen Krise, die jedoch weniger in der Entwicklung der Konjunktur zum Ausdruck kommt, als in drei besonderen Aspekten: einmal, die hohe Geldschöpfung, dann die gefährdete Zahlungsbilanz, praktisch ohne Währungsreserven für den Notfall, und schließlich die hohe und zunehmende Inflation. Sie müssen in dieser Reihenfolge in Angriff genommen werden. Mehr>>>

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