In dieser Ausgabe, Freitag 17. August:

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TITELSEITE

Der Streit eskaliert
US-Regierung droht Türkei mit weiteren Sanktionen
Washington/Istanbul (dpa) - Die USA haben der Türkei mit weiteren Sanktionen gedroht, sollte der unter Hausarrest stehende US-Pastor Andrew Brunson nicht freikommen. Die Regierung habe weitere Sanktionen vorbereitet, die man verhängen wolle, sollte der Pastor nicht zügig freigelassen werden, sagte Finanzminister Steven Mnuchin gestern bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. Präsident Donald Trump erklärte, die Türkei habe sich nicht als „guter Freund“ der USA erwiesen.

 

ARGENTINIEN

Außer sich
Ex-Präsidentin Cristina Kirchner hat sich am Montag vor Gericht zu den aktuellen Korruptionsvorwürfen nur schriftlich geäußert. In ihrer Erklärung beklagt sie „juristische Verfolgung“.

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WISSENSCHAFT

Außerirdisch
Eine neue Antenne an der ISS - und schon kann Icarus starten, ein Mammutprojekt zur Naturüberwachung. Tiere werden nun mit Mini-Sendern ausgestattet und mit Hilfe der ISS beobachtet.

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KULTUR

Außerordentlich
Madonna ist 60 geworden. In ihrer bunten Welt ist sie eine Art erwachsenes Mädchen geblieben. Aber sie ist auch der erste weibliche Popstar mit kompletter Kontrolle über das eigene Image.

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SPORT

Außergewöhnlich
Mit dem höchsten Supercup-Sieg überhaupt nahm der FC Bayern am Sonntag eine bemitleidenswerte Frankfurter Eintracht auseinander und bereitete Neu-Trainer Niko Kovac einen glänzenden Einstand.

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Auch in dieser Ausgabe:

INTERNATIONALES
- Katastrophe in Italien. Genua sucht Opfer und Ursachen nach Brückeneinsturz.
Genua (dpa) - Auch mehr als 50 Stunden nach dem Brückeneinsturz mit Dutzenden Toten haben Bergungskräfte am Donnerstag in Genua noch nach weiteren Opfern unter den Trümmern gesucht. „Es könnte noch 10 bis 20 vermisste Personen geben“, sagte der leitende Staatsanwalt Francesco Cozzi laut Nachrichtenagentur Ansa gestern in der italienischen Hafenstadt. Angesichts der verstrichenen Zeit sei es „wenig wahrscheinlich, Überlebende zu finden“, zitierte Ansa den Regionalpräsidenten Giovanni Toti.


- Massive Gewalt. 90 Tote bei Gefechten und Anschlag in Afghanistan.
Kabul (dpa) - Ein Abschiebeflug aus Deutschland mit 46 Afghanen an Bord ist am Mittwoch in der afghanischen Hauptstadt Kabul gelandet. Unter den Abgeschobenen sind 22 rechtskräftig Verurteilte. Nur wenige Stunden nach Ankunft der Maschine sprengte sich am Nachmittag in Westkabul ein Selbstmordattentäter in die Luft und riss mindestens 48 Menschen mit in den Tod, mindestens 67 wurden verletzt, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums, Wahidullah Madschroh, sagte. Die Abschiebungen sind umstritten, weil sich der Krieg in Afghanistan ausweitet. Erst am Freitag vergangener Woche überfielen Taliban die strategisch wichtige ostafghanische Stadt Gasni.

DEUTSCHSPRACHIGER RAUM
- Eine Hochzeit als Politikum. Putin wird in Österreich erwartet / Schadet der Besuch?.
Wien (dpa) - Der ungewöhnliche Besuch von Russlands Präsidenten Wladimir Putin bei der Hochzeit der österreichischen Außenministerin Karin Kneissl hinterlässt nach Einschätzung von Experten einen erheblichen politischen Flurschaden. „Für Österreich ist das nachteilig. Der Besuch schürt das Misstrauen, dass das Land ein trojanisches Pferd Russlands in der EU ist“, sagte der Russland-Experte der Universität Innsbruck, Gerhard Mangott, der Deutschen Presse-Agentur.


- Ziel: Flüchtlingszustrom eindämmen. Merkel bei Spaniens Premier Sánchez.
Sanlúcar de Barrameda (dpa) - Deutschland bestärkt Spanien bei seinen Bemühungen, den Flüchtlingszustrom von Marokko übers Mittelmeer nach Europa einzudämmen. Bei den Gesprächen mit dem nordafrikanischen Staat habe Spanien aber die Federführung, sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Samstag im südspanischen Sanlúcar de Barrameda zum Auftakt ihres zweitägigen Besuchs bei Ministerpräsident Pedro Sánchez. Zugleich mahnte sie eine stärkere Verteilung von Flüchtlingen innerhalb Europas an, räumte aber ein, dass dazu bislang die Einigkeit unter den EU-Staaten fehlt. „Mit dieser Frage beschäftigen wir uns ja unentwegt. Da haben wir noch keine Lösung gefunden.“

MEINUNG
- Kommunismus in Argentinien. Von Juan E. Alemann.
Seit die Sowjetunion zusammengebrochen ist, vor bald 20 Jahren, und China sanft auf den Kapitalismus übergegangen ist, verbleiben nur noch Nordkorea und Kuba als Länder mit einem kommunistischen Wirtschaftssystem, und beide können dabei gewiss keinen Erfolg aufweisen. Kuba, das für lateinamerikanische Kommunisten das Vorbild war, ist ein verarmtes Land, in dem seit einigen Jahren mühsam und ohne Erfolg die Einführung einer beschränkten Marktwirtschaft versucht wird.


- Im Blickfeld: Rassismus im Alltag. Von Christine Cornelius.
Berlin - Ein Laufrad liegt im Bus mitten im Gang. Böse Blicke einer älteren Frau treffen eine junge Mutter mit zwei Kleinkindern. Die entschuldigt sich wortreich - mit deutlich osteuropäischem Akzent. „Typisch“, sagt die Seniorin zu ihrer Sitznachbarin: „Die klauen ja auch alle.“ Die Szene spielt sich im gutbürgerlichen Berlin-Zehlendorf ab. Einer von vielen Fällen von Alltagsrassismus, die sich Tag für Tag ereignen. Einige von ihnen werden derzeit sichtbar durch die #MeTwo-Bewegung im Netz. Ist es nur ein Gefühl, oder werden Szenen wie diese häufiger, werden die Protagonisten selbstbewusster, die Pöbeleien lauter und salonfähiger?

HINTERGRUND
- Als Panzer den Prager Frühling niederschlugen. Vor 50 Jahren marschierten eine halbe Million Soldaten in die Tschechoslowakei ein.
Prag (dpa) - Als die ersten sowjetischen Panzer die Grenze zur Tschechoslowakei überschreiten, reißt das Telefon Richard Seemann aus dem Schlaf. Der Journalist soll so schnell wie möglich in das Prager Funkhaus im Stadtzentrum kommen. „Als ich ins Taxi gestiegen bin, habe ich schon das Dröhnen der Flugzeuge mit den Fallschirmjägern gehört“, berichtet der heute 84-Jährige.


- „Tiefe Reue“ zum Kriegsende-Gedenken. Japans scheidender Kaiser beschämt angesichts der Vergangenheit.
Tokio (dpa) - Japans Kaiser hat in seiner letzten Rede zum Jahrestag der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg erneut seine „tiefe Reue“ für die kriegerische Vergangenheit seines Landes zum Ausdruck gebracht. Er hoffe, dass sich Krieg nie wiederholen möge, sagte der 84 Jahre alte Monarch am Mittwoch bei einer zentralen Gedenkfeier zum 73. Jahrestag des Kriegsendes. Akihito wird am 30. April 2019 abdanken und damit als erster Monarch seit rund 200 Jahren noch zu Lebzeiten seinem Nachfolger weichen. Am 1. Mai 2019 wird dann sein ältester Sohn, Kronprinz Naruhito (58), den Chrysanthemen-Thron besteigen und so eine neue Ära für das asiatische Land einläuten.

LATEINAMERIKA
- Lula will es nochmal wissen. Ex-Präsident schreibt sich für Wahl ein.
Brasília (dpa) - Die linke Arbeiterpartei (PT) in Brasilien hat den inhaftierten Ex-Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva als Kandidaten für die Präsidentenwahl eingeschrieben. Mit Demonstrationen und Kundgebungen unterstützten am Mittwoch rund 10.000 Anhänger Lulas Bewerbung. Es gilt allerdings als unwahrscheinlich, dass der populäre Ex-Präsident (2003-2010) bei der Wahl Anfang Oktober antreten kann.

SPORT
- Atlético Madrid holt UEFA-Supercup. 4:2 nach Verlängerung gegen Lokalrivalen Real.
Tallinn (dpa) - Es geht noch nicht ohne Cristiano Ronaldo und Zinédine Zidane bei Real Madrid. Im ersten Pflichtspiel nach dem Abschied des Weltfußballers zu Juventus Turin und des Startrainers in eine selbst gewählte Auszeit verloren die Königlichen am Mittwochabend im estnischen Tallinn das Spiel um den UEFA-Supercup mit 2:4 (2:2, 1:1) n.V. gegen den Stadtrivalen Atlético. Saúl Niguez (98.) und Koke (104.) erzielten die Treffer in der Verlängerung.


- Mini-Olympia begeisterte.
Glasgow (dpa) - Die Sportler waren begeistert, die TV-Macher glücklich über die Einschaltquoten von bis zu fünf Millionen. Die European Championships zogen auch am Schlusstag noch mal Millionen Sportfans in den Bann. Beim Straßenradrennen in Glasgow säumten trotz Regens noch einmal Zehntausende den Stadtkurs rund um den George Square, in Berlin pilgerten täglich knapp 50.000 Leichtathletik-Fans ins Olympiastadion.

AUTO UND MOTOR
- Wenn der digitale Tacho streikt. Von Fabian Hoberg.
München/Stuttgart - Die braune Pest haben moderne Autos weitegehend besiegt. Doch statt Rost machen immer öfter andere Dinge Ärger: Steuergeräte, Schalter oder Displays. Wie mechanische Teile können auch elektronische altern und ausfallen. „Die Bauteile sind aber meist so ausgelegt, dass sie im Regelfall erst dann ausfallen, wenn das gesamte Auto sein Lebensende erreicht“, sagt Christian Buric vom ADAC. Eine besondere Pflege benötigen die meisten Bauteile nicht, Autofahrer können sie in der Regel auch nicht verbessern.

HÜBEN & DRÜBEN
- „Ich kann mich nicht wegschleichen“. Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller wird 65 Jahre alt. Von Nada Weigelt.
Berlin - Wohl kaum jemand hat die Grauen einer Diktatur so schonungslos und zugleich poetisch beschrieben wie Herta Müller. Sie zeichne „Landschaften der Heimatlosigkeit“, befand die Jury, die ihr 2009 den Literaturnobelpreis zusprach.


- 50 Jahre „Deutschstunde“. Von Matthias Hoenig.
Hamburg/London - Nachkriegsromane verblassen oft mit den Jahren und geraten in Vergessenheit. Anders die „Deutschstunde“. Der größte literarische Erfolg von Siegfried Lenz (1926-2014) erschien vor 50 Jahren - Anlass für den Hamburger Verlag Hoffmann und Campe, eine besonders gestaltete Jubiläumsausgabe herauszugeben, die seit Dienstag im Handel ist. Und Erfolgsregisseur Christian Schwochow („Bad Banks“), derzeit in London, hat eine Neuverfilmung gedreht. Sie wird 2019 ins Kino kommen (und später im ZDF gezeigt).

WISSENSCHAFT
- Ordnung im Rechner. Verstaubte Lüfterräder mit Staubsauger reinigen.
München (dpa/tmn) - Es ist alles eine Frage des Luftstroms - zumindest wenn es um gute Luftkühlung im Computergehäuse geht. Staub ist da ein natürlicher Gegner. Egal, wie gut man putzt - mit der Zeit sammelt sich eine Staubschicht auf Lüfterrädern und anderen Bauteilen an und behindert eine effiziente Kühlung des Computers.


- Geht das jetzt schon los? Die Pubertät kann schon mit zehn, elf oder zwölf Jahren beginnen. Von Elena Metz.
Berlin - Bei zehnjährigen Mädchen wachsen schon Brüste, die erste Regelblutung kann mit elf oder zwölf einsetzen. Im Jahr 2007 lag der Durchschnitt für die erste Periode bei Mädchen in Deutschland bei 12,8 Jahren. Das war nicht immer so: Vor rund 110 Jahren setzte die Pubertät bei Kindern noch rund zwei bis drei Jahre später ein. Lässt sich das mit der gesellschaftlichen Entwicklung erklären, anderen Arbeits- und Essgewohnheiten etwa?


- Müllproblem im Ozean. Studie: Hohe Mikroplastik-Konzentrationen um die Osterinsel.
Kiel (dpa) - Die Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll betrifft einer deutsch-chilenischen Studie zufolge inzwischen selbst entlegene Regionen der Erde. „Besonders hohe Mikroplastik-Konzentrationen haben wir rund um die Osterinsel und in bis 2000 Kilometern Entfernung vor der chilenischen Küste gefunden“, erläutert Hauptautor Martin Thiel von der Universidad Católica del Norte in Coquimbo in Chile. Die Osterinsel im Südpazifik liegt Tausende Kilometer von Südamerika und Australien entfernt.

GEMEINSCHAFTEN
- Mit internationaler Zusammenarbeit zu schaffen.

- Erfolgreicher Ruder-Workshop der Teutonia.

- Einsatz für Arme. Deutsche Schwester seit 50 Jahren in Chile tätig.

KULTUR
- „Stimmen der Welt“. Lautarchiv zieht ins Humboldt Forum.
Berlin (dpa) - Es ist eine weltweit einzigartige Sammlung von Stimmen, Sprachen und Dialekten. Das Lautarchiv der Berliner Humboldt-Universität bewahrt über 7500 Schellackplatten mit historisch wertvollen Tondokumenten auf. Herzstück sind Aufnahmen von Kriegsgefangenen aus aller Welt, die während des Ersten Weltkriegs in deutschen Lagern interniert waren.


- Eine Geschichte zweier Welten. Experimentelle Kunst Lateinamerikas im Dialog mit der Sammlung des MMK Frankfurt.
Buenos Aires (AT) - Für eine der größten Ausstellungen in seiner Geschichte hat das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main mit dem Museo de Arte Moderno de Buenos Aires in Argentinien kooperiert. Die Präsentation von 500 Werken aus privaten und öffentlichen Sammlungen von über 100 Künstlern aus Lateinamerika, den USA und Europa fand vom 25. November 2017 bis 15. April 2018 in Frankfurt statt - seit dem7. Juli bis zum 14. Oktober 2018 ist sie nun im Museo de Arte Moderno in Buenos Aires zu sehen.

WIRTSCHAFT
- Happy End nach Drama-Jahren? Griechen verlassen bald Rettungsschirm.
Griechenlands Ex-Regierungschef Giorgos Papandreou hatte es geahnt: «Uns steht eine neue Odyssee bevor», sagte der Sozialist, als er am 23. April 2010 von der malerischen Insel Kastellorizo einen Hilferuf an die EU und den Internationalen Währungsfonds richtete. Sein Land stand damals kurz vor dem finanziellen Kollaps. Es folgte ein in der Geschichte der EU und des Euros beispielloses Drama. Am Montag (20. August) läuft nun das dritte Hilfspaket aus; danach muss Athen sich nach Jahren der Sparprogramme und internationalen Hilfskredite wieder selbst finanzieren. Ob das langfristig klappt, ist keineswegs sicher.


- Die Hochkonjunktur der USA und die Gefahren.
Das US-Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 2. Quartal 2018 nominell um 7% gegenüber dem Vorjahr gestiegen, was auf 4,1% zurückgeht, wenn man eine Inflation von 3% abzieht. Das ist immer noch anormal hoch. Das BIP der USA liegt knapp über u$s 20 Bio. und stellt ca. 25% des BIP der ganzen Welt dar. Bei diesem hohen BIP-Niveau sind Jahreszunahmen von 2% bis 3% schon viel. Die Zunahme des BIP der Vereinigten Staaten wirkt sich auf die ganze Welt aus. Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit im Mai auf nur 3,8% der aktiven Bevölkerung (diejenigen, die effektiv arbeiten, plus diejenigen, die arbeiten wollen, aber keine Arbeit haben) auf 3,8% gesunken, was Vollbeschäftigung darstellt. Eigentlich ist die friktionelle Arbeitslosigkeit (diejenigen, die ihren ersten Arbeitsplatz suchen, oder ihre Arbeit wechseln oder sich mit den angebotenen Arbeitsmöglichkeiten nicht zufrieden geben, oder umziehen müssen) höher, so dass der Arbeitsmarkt angespannt ist und qualifizierte Kräfte in vielen Fällen knapp sind.


- Sparmaßnahmen bei Exportsteuern und Rückvergütungen.
Die Regierung hat am Mittwoch drei Maßnahmen getroffen, mit denen sie für dieses Jahr eine Ersparnis von $ 12,5 Mrd. und 2019 eine von $ 53 Mrd. erwartet.

WIRTSCHAFTSÜBERSICHT
- Die schwarzen Schmiergeldzahlungen der Unternehmer. Von Juan E. Alemann.
Es war gewiss kein Geheimnis, dass Unternehmer höhere Beträge an Beamte der Kirchner-Regierung zahlten, die auch die Finanzierung der Wahlkampagnen einschlossen, aber grundsätzlich Schmiergelder im Zusammenhang mit der Zuteilung öffentlicher Bauaufträge waren. Dabei stellten sie gelegentlich auch anderen Parteien Geld zur Verfügung, wie es üblich ist. All dies erfolgte fast ausschließlich im schwarzen Bereich, und das war auch vor Kirchners so. Es wurde nicht in den Bilanzen aufgeführt, und nur zum geringsten Teil handelte es sich um Beiträge, die mit persönlichen Einkommen finanziert wurden. Echte Quittungen gab es dabei nicht, sondern nur Belege, die dazu dienen, zu zeigen, dass derjenige, der mit der Zahlung beauftragt war, das Geld nicht eingesteckt hat. Und im Fall der Mittel, die dann für die Politik eingesetzt wurden, besteht auch keine Buchhaltung über die einzelnen Ausgaben. Es ist alles sehr undurchsichtig. Jetzt wurde dies aufgedeckt, die Öffentlichkeit zeigt sich schockiert, und die Presse berichtet über dies, wie wenn vorher nichts darüber bekanntgewesen wäre. Eine gigantische Heuchelei!


- Das Problem der Lebac-Wechsel der ZB. Von Juan E. Alemann.
Die Zentralbank hat 2002, unter Mario Blejer als Präsident, der ein bedeutender, international anerkannter und sehr vernünftiger Ökonom ist, die Wechsel Lebac (Letras del Banco Central) als Mittel der Regulierung der Geldschöpfung eingeführt. In Zuge der finanziellen Megakrise, die Ende 2001 ausgebrochen war, war auch ein monetäres Problem entstanden, das zwecks Vermeidung der Hyperinflation, die damals drohte, gelöst werden musste.

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